Geschichte der Kurpfalz

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Bacharach und seine Sehenswürdigkeiten


Bacharach, eine Stadt, die wie keine andere im Rheinland für Romantik steht.  Dichter wie Heinrich Heine und Clemens Brentano setzten der Stadt ein literarisches Denkmal. Nicht umsonst schmiegt sich Bacharach mit seinen hübschen Fachwerkhäusern, der majestätischen Burg Stahleck und der majestätischen Wernerkapelle unberührt an den Rhein.

Freizeitangebote in Bacharach

Das Rheintal mit seinen vielen Schlössern und Sehenswürdigkeiten lädt zum Spazieren, Wandern, Radfahren und Segeln ein. Der Rheinradweg von Mainz nach Bonn führt durch Bacharach. Dadurch entstand eine flache Strecke durch das gesamte Mittelrheintal. Für kurze Radtouren finden Sie Fahrradverleihe im Ort. Wer eine Schifffahrt unternehmen möchte,  findet in Bacharach eine Schiffsanlegestelle und  romantische Schifffahrten auf dem Mittelrhein können gebucht werden. Durch die malerische Altstadt von Bacharach können Sie gemütlich bummeln, vielleicht bei einem guten Glas Wein. Wanderbegeisterte finden über die Rheinsteig-Umleitung Anschluss an den berühmten Rheinsteig auf der anderen Rheinseite.

Sehenswürdigkeiten in Bacharach

In Bacharach gibt es zwei weithin sichtbare Wahrzeichen. Die Ruine der Wernerkapelle liegt etwas oberhalb des Städtchens am Rhein und kann besichtigt werden, auch mit herrlichem Ausblick. Die fast 1.000 Jahre alte Burg Rheineck wurde nach ihrer Zerstörung komplett neu aufgebaut und dient heute als Gasthof.

Die Altstadt von Bacharach ist eine Sehenswürdigkeit für sich, viele der Fachwerkhäuser sind ebenso gut erhalten wie das alte Haus, das den Ortskern prägt. Im Ortsteil Dietg befindet sich die Burgruine Stahlberg, ein beliebtes Wanderziel. Inmitten der Weinberge befindet sich der Postenturm, ein schöner Aussichtspunkt mit Blick auf das umliegende Rheintal.

Weltkulturerbe Mittelrheintal

Das Mittelrheintal wurde aufgrund seiner Vielzahl an kulturellen und historischen Schätzen und seiner besonderen Lage von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Bis heute wird die Gegend von Touristen aus aller Welt besucht. Am Mittelrhein liegen einige der markantesten Wahrzeichen Deutschlands wie die Loreley und viele berühmte Burgen und Schlösser wie die Marksburg und die Pfalzburg. Fast jede Stadt am Mittelrhein hat eine historische Altstadt voller kultureller Schätze.

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Zur Geschichte von Bacharach

Der Rabbi von Bacherach / The Rabbi of Bacharach

Im frühen 11. Jahrhundert wurde Bacharach erstmals urkundlich erwähnt.[Möglicherweise ging die königliche Domäne bereits im 7. Jahrhundert in den Besitz des Kölner Erzbischofs Kunibert über; darauf deutet eine Kunibertskapelle an der Stelle der heutigen Wernerkapelle hin. Die Vögte der Kölner Herrschaft waren die Kurfürsten von der Pfalz, die im Laufe der Zeit den Einfluss Kölns zurückdrängten. Der Pfalzgraf hatte bereits so viel Einfluss, dass er auf Burg Stahleck residierte. Die Tochter seines Nachfolgers Konrad von Staufen heiratete auf Burg Stahleck heimlich einen Sohn der verfeindeten Welfen, was dazu führte, dass Bacharach, ja die gesamte Pfalzgrafschaft, für kurze Zeit an Heinrich von Braunschweig fiel. Im Jahr 1214 wurden die Wittelsbacher die neuen Herren von Bacharach. Zusammen mit dem Unteramt Kaub erhielten sie hier ihre wichtigste Zoll- und Einnahmequelle. 1314 entschied man sich für Ludwig den Bayern als deutschen König.


Der Wein trug fortan die Bezeichnung Bacharacher. Auch der Holzhandel aus dem Hunsrück brachte Bacharach Bedeutung, und 1356 wurden Bacharach die Stadtrechte verliehen.


Sie ist die erweiterte Kunibertkapelle und ist heute noch eine unvollendete gotische Ruine. Ihr Namensgeber ist Werner von Oberwesel, bekannt im Zusammenhang mit den durch seinen Tod ausgelösten Pogromen. Nach der für die damalige Zeit typischen christlichen Blutrache wurde der 16-jährige Werner am Gründonnerstag 1287 von Mitgliedern der örtlichen jüdischen Gemeinde ermordet, die sein Blut für das Pessachfest verwendeten. Aufgrund dieses angeblichen Ritualmordes entstand ein antisemitischer Mob, der in einem Pogrom die jüdischen Gemeinden am Mittel- und Niederrhein sowie an der Mosel auslöschte. Im Volkschristentum entwickelte sich der Wernerkult, der erst 1963 aus dem Kalender des Bistums Trier gestrichen wurde.

Im Jahr 1344 wurde mit dem Bau der Stadtmauer begonnen, die bereits um 1400 fertiggestellt war. 1545 wurde die Stadt, wie auch die Pfalz, unter Pfalzgraf Friedrich II. protestantisch.


Mehrere Stadtbrände brachten weitere Zerstörungen. Im Jahr 1689 sprengten französische Truppen, die im Neunjährigen Krieg kämpften, die Burg Stahleck und vier Türme der Stadtmauer.

1794 besetzten französische Revolutionstruppen das linke Rheinufer und 1802 wurde Bacharach vorübergehend französisch. Während des Sechsten Koalitionskrieges kam der preußische Feldmarschall Blücher, nachdem er den Rhein bei Kaub überquert hatte, in der Neujahrsnacht 1813-1814 mit seinen Truppen auf dem Weg nach Frankreich durch Bacharach und das Steegtal. An dieses Ereignis erinnert ein Gedenkstein etwas flussabwärts, gegenüber von Kaub. Nach dem Wiener Kongress ging die Stadt zusammen mit dem linken Rheinufer bis einschließlich Bingerbrück an Preußen. Nach der Verlandung des Hafens fiel Bacharach in einen Dornröschenschlaf, aus dem es erst im Zuge der Rheinromantik wieder erwachte. Zu den ersten prominenten Besuchern in dieser Zeit gehörte der französische Schriftsteller Victor Hugo.


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