Geschichte der Kurpfalz

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Geschichte von Freinsheim


Wie verschiedene archäologische Funde belegen, ist das Stadtgebiet von Freinsheim seit etwa 5.000 Jahren kontinuierlich von Menschen besiedelt worden. Eine organisierte Gemeinschaft gab es wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert, wie die Entdeckung eines merowingischen Reihengrabes beweist. Die erste urkundliche Erwähnung Freinsheims erfolgte im Jahr 773 in den Aufzeichnungen des Klosters Weißenburg (heute Wissembourg im Elsass, Frankreich).

Im 15. Jahrhundert kam Freinsheim an die Kurpfalz, unter deren Obhut die bestehenden Befestigungsanlagen ausgebaut wurden. Das jüngste Bauwerk der Stadtmauer ist das 1514 fertiggestellte äußere Eisentor. 1689 wurde Freinsheim im Neunjährigen Krieg (Pfälzischer Erbfolgekrieg) schwer zerstört, nur die Fundamente blieben stehen. Im 18. Jahrhundert begann der Wiederaufbau. Die kurpfälzische Verwaltung (z. B. die Einrichtung eines Unteramtes) verhalf zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Nach der Französischen Revolution und dem Wiener Kongress fiel Freinsheim zusammen mit der übrigen linksrheinischen Pfalz an das Königreich Bayern. Bis 1818 gehörte Freinsheim zu einer Ganerbschaft, die die Leininger Dörfer Leistadt, Herxheim am Berg und Kallstadt sowie die kurpfälzischen Dörfer Freinsheim und Weisenheim am Sand umfasste.

Es ist bekannt, dass einige wenige Einwanderer im 18. Jahrhundert von Freinsheim nach Pennsylvania zogen, darunter Henry Antes, ein Führer der mährischen Kirche.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Freinsheim zu dem neu gegründeten Bundesland Rheinland-Pfalz. Seit 1972 ist die Stadt Sitz der Verbandsgemeinde.


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