Geschichte der Kurpfalz

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Geschichte von Dossenheim

Dossenheim wurde erstmals 766 im Lorscher Codex erwähnt. 1130 wird erstmals die Adelsfamilie Wolfsölden-Schauenburg erwähnt, die das Gebiet von der Schauenburg aus regierte. Nach dem Aussterben dieser Familie im Jahr 1280 verkauften die Erben die Ländereien 1303 an die Kurfürsten von der Pfalz bei Rhein in Heidelberg. Bereits 1319 hatte das Kurfürstliche Erzbistum Mainz alle Rechte erlangt, die das Lehen Schauenberg an die Ritter von Handschuhsheim verpfändet hatte. Es folgte eine lange Zeit der Rivalität zwischen dem Erzbischof von Mainz und der Pfalz bei Rhein, bis Friedrich I. das Gebiet für die Pfalz eroberte und den Schauenberg zerstörte.

Im Landshuter Erbfolgekrieg zerstörte der hessische Landgraf 1504 Dossenheim. Während des Dreißigjährigen Krieges zerstörten und plünderten vor allem Tillys Truppen 1622 Dossenheim. Nach der Einnahme der Hauptstadt Heidelberg gehörte Dossenheim für kurze Zeit dem Erzbischof von Mainz. Im Rahmen des Bergsträßer Waffenstillstandes von 1650 wurde Dossenheim jedoch an die Pfalz zurückgegeben. Im Holländischen Krieg und im Krieg der Großen Allianz setzten französische Truppen in den Jahren 1674, 1689 und 1693 zahlreiche Gebäude in Brand.


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