Geschichte der Kurpfalz

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Geschichte von Heppenheim

Heppenheim im Blickpunkt

Im Jahr 755 wurde Heppenheim erstmals urkundlich erwähnt. Damals war die Stadt Mittelpunkt einer fränkischen Domäne. Im Jahr 773 wurde dieses Gebiet von Karl dem Großen an das Kloster Lorsch geschenkt, zu dessen Schutz 1065 die Starkenburg erbaut wurde, die 1066 einer Belagerung durch Fürstbischof Adalbert von Hamburg-Bremen erfolgreich widerstand. Die Reichsabtei hatte den Rang eines Fürstentums, und Heppenheim entwickelte sich im Laufe der Zeit zum Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum des Territoriums, das allerdings mit dem Untergang der Abtei im 11. und 12. Jahrhundert an Bedeutung verlor. Jahrhundert an Bedeutung verlor. 1229 stellte Kaiser Friedrich II. die Starkenburg unter die Verwaltung der Mainzer Erzbischöfe, 1232 auch die Abtei Lorsch und Heppenheim. Bis auf eine Unterbrechung von 1461 bis 1623, als das Lehen an die Kurpfalz verpfändet wurde, blieb Heppenheim bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803 kurmainzischer Besitz.


Sechs Wochen in Heppenheim

Heppenheim besitzt seit mindestens 1318 das Stadtrecht, das Marktrecht vermutlich schon im frühen 9. Von 1265 (möglicherweise früher) bis 1803 war Heppenheim Sitz des kurmainzischen Oberamtes Starkenburg. Nach dem Übergang an Hessen-Darmstadt wurde das Amt aufgelöst.



Sowohl 1369 als auch 1693 (letzteres aufgrund der Verwüstungen durch die Franzosen im Neunjährigen Krieg) wurde Heppenheim durch Stadtbrände fast vollständig zerstört. Die beiden Weltkriege überstand die Stadt unbeschadet, abgesehen von leichten Schäden beim Einmarsch der Amerikaner im März 1945.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618-48) hatte Heppenheim schwer zu leiden; die Starkenburg wurde 1621 von spanischen Truppen und 1630 von den Schweden überwältigt. Die Pest tötete 1635 etwa 80 % der Bevölkerung (in den Außenbezirken fast 100 %), und die Stadt wurde 1636 von den Polen und 1645 von den Franzosen geplündert.


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