Geschichte der Kurpfalz

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LAUTERECKEN

Geschichte von Lauterecken

Antike

Bereits in prähistorischer Zeit war der Mensch im Gebiet der heutigen Stadt Lauterecken präsent und hinterließ bereits 5000 v. Chr. seine Spuren in Form von umfangreichen archäologischen Funden. Aus der Jungsteinzeit stammen u. a. ein 1932 im Wälderbusch gefundenes Beil aus schwarzem Stein, eine Pfeilspitze aus Feuerstein vom Taubhauser Weg, wo auch ein Beil gefunden wurde, ein Bruchstück eines Steinbeils und ein Werkzeug mit asymmetrischer Spitze, beide aus flachem Stein, sowie ein Bruchstück einer Quarzitklinge vom Schäferberg. Aus der Bronzezeit stammt auch ein Hortfund vom Schäferberg nahe der Ortsgrenze zu Grumbach mit einem geflügelten Beil und zwei offenen Armringen. Darüber hinaus gibt es Funde aus der Eisenzeit bzw. Hallstattzeit, und zwei noch nicht erforschte Grabhügel, deren Herkunft nicht geklärt ist, liegen ebenfalls im Jungenwald innerhalb der Ortsgrenzen. Die Kelten hinterließen auch eine Fluchtburg auf dem Marialskopf bei Medard. In römischer Zeit war das Gebiet um die Stadt recht stark besiedelt, wovon die umfangreichen archäologischen Funde z.B. in Medard und Lohnweiler zeugen. Innerhalb der Grenzen Lautereckens entdeckte ein Landwirt Ende des 19. Jahrhunderts eine gallorömische villa rustica.


Das Mittelalter

Fränkische Zeit und Christianisierung

Nach dem Abzug der Römer, die das Gebiet mehr als drei Jahrhunderte lang besetzt hatten, drängten die Franken in das Land und dehnten ihr Reich weit nach Westen ins heutige Frankreich aus. Nachdem sich der Frankenkönig Chlodwig I. in Reims taufen ließ, wurde die Christianisierung im Lautereckener Raum mit der Gründung von Missionszentren wie dem Kloster Hornbach (gegründet vom heiligen Pirmin), dem Kloster Remigiusberg in Kusel und dem Disibodenberg bei Odernheim am Glan eingeleitet. Aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte der Grafen von Veldenz, denn das fränkische Bistum Veldenz erwarb das Gebiet um Veldenz an der Mosel vom damaligen fränkischen König "wegen des Weines". Die Bischöfe belehnten dann die Grafen von Veldenz mit diesem Besitz. Damit gelangte die Herrschaft St. Medard am Glan mit Lauterecken und Odenbach an die Grafen von Veldenz.

Frühe Zeiten

Wann genau Lauterecken gegründet wurde, lässt sich heute nicht mit Sicherheit feststellen. Geht man davon aus, dass die Stadt neben einer Burg entstanden ist, könnte sie um das Jahr 1000 gegründet worden sein. Älter als Lauterecken und im Frühmittelalter von besonderer Bedeutung war das Nachbardorf Medard, das zum Bistum Verdun gehörte und offenbar um 580 von König Childebert II. als Schenkung an einen der Bischöfe von Verdun gegeben wurde. Innerhalb dieses Verduner Besitzes von Medard entstand eine Burg, in deren Nähe sich eine Siedlung befand. Es ist nicht bekannt, ob die Burg auf einem Hügel oder in einem Tal erbaut wurde (es ist nichts von ihr übrig geblieben), aber so oder so scheint es wahrscheinlich, dass sie von weltlichen Herren unrechtmäßig errichtet wurde. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts war es allgemein üblich, die Verwaltung relativ ungeschützter kirchlicher Besitztümer einem weltlichen Vogt zu übertragen. Zu dieser Zeit gründete Gerlach I., ein Spross der Nahegauer Grafen, der wenig eigenen Grundbesitz besaß, dafür aber mehrere kirchliche Vögteien aus den Bistümern bzw. Erzbistümern Reims, Mainz und Verdun, eine eigene Grafschaft, die er nach der Verduner Herrschaft Veldenz an der Mosel benannte. Von Anfang an kam es in diesen Gebieten zu einer Spaltung zwischen den ursprünglichen kirchlichen Grundbesitzern und den Grafen, die danach strebten, die Ländereien in ihren Besitz zu bringen. Die Macht der Bischöfe nahm stetig ab, blieb aber theoretisch bestehen, bis die alten herrschaftlichen Strukturen in der Zeit der Französischen Revolution hinweggefegt wurden.

Veldenzer Zeiten

1157 wurde Lauterecken erstmals urkundlich als Tiefburg dem von der Domkirche Verdun abhängigen Hofe St. Medard kirchlich zugehörig erwähnt. Die Grafen herrschten in vier aufeinanderfolgenden Linien:

Die alte Veldenzer Linie (1140-1259)

Die Veldenz-Gerolseck-Linie (1259-1444)

Die Zweibrücker Linie (1444-1543)

Das Fürstentum Pfalz-Veldenz (1543-1694)

Bei der letztgenannten handelt es sich um die eigentliche "Lautereckener Komitiallinie", die die Stadt mit dem Bau zweier Schlösser prägte, deren Erscheinungsbild auf dem Stich von Matthäus Merian aus der Zeit um 1650 erhalten ist. So war Lauterecken von 1543 bis 1694 die Residenzstadt der Nebenlinie Pfalz-Veldenz-Lauterecken. Im Jahr 1689 wurden die Stadt und die Schlösser jedoch zerstört. Als Graf Gerlach I. die ursprüngliche Grafschaft Veldenz gründete, hatte Lauterecken offenbar das Nachbardorf Medard überflügelt.


Der Versuch von Historikern, eine in die Stadtbefestigung integrierte Burg aus dieser frühen Zeit zu beschreiben, stößt auf erhebliche Schwierigkeiten. Es kann jedoch kein Zweifel daran bestehen, dass es entweder innerhalb der Stadt oder in der Nähe eine Burganlage gab, die vor allem der Verteidigung und nicht nur der Repräsentation der lokalen Herren diente. Im Jahr 1384 sollen die Arbeiten an der ursprünglichen Stadtbefestigung abgeschlossen gewesen sein.


Seine Tochter Anna heiratete den Sohn von König Ruprecht, Pfalzgraf Stephan. Durch die Vereinigung seiner eigenen pfälzischen Besitzungen mit der nun erbenlosen Grafschaft Veldenz - seine Frau hatte zwar die Grafschaft, nicht aber den Titel ihres Vaters geerbt - und durch die Einlösung der bisher verpfändeten Grafschaft Zweibrücken gründete Stephan eine neue Pfalzgrafschaft, als deren Komitatssitz er die Stadt Zweibrücken wählte: die Pfalzgrafschaft Zweibrücken - später ein Herzogtum.

Moderne Zeiten

Zweibrücker Zeit

Nachdem Pfalzgraf Ludwig II. die Reformation im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken eingeführt hatte, mussten auch die Lauterecker Bürger zum lutherischen Glauben übertreten. Der Tod Ludwigs II. an den Folgen eines übermäßigen Alkoholgenusses im Jahr 1532 im Alter von 30 Jahren lenkte Stadt und Amt Lauterecken auf einen neuen historischen Kurs. Ludwigs Bruder Ruprecht, der einst ein Mann der Geistlichkeit gewesen war, übernahm zusammen mit Ludwigs Witwe die Regentschaft für den minderjährigen Pfalzgrafen und späteren Herzog Wolfgang, der ihm zum Dank an seinen Onkel später eine eigene Pfalzgrafschaft gab, die zunächst aus den Ämtern Veldenz und Lauterecken bestand. Ruprecht, der sich zunächst auf dem Remigiusberg niedergelassen hatte, erhob Lauterecken zur Residenzstadt und ließ ein großes, repräsentatives Schloss errichten. Doch bald darauf, 1544, starb Ruprecht und hinterließ seinen eigenen minderjährigen Sohn und Erben, Georg Johannes I. von Veldenz-Lauterecken (genannt Jerrihans), dessen Regentschaft Herzog Wolfgang übernahm. Jerrihans wurde zu einem "mißtrauischen, höchst launischen und zurückgezogenen Menschen, der ständig neue Pläne im Kopf hatte und seine manchmal guten Gedanken und vorteilhaften Entwürfe schmiedete, die aber wegen ständigen Geldmangels oder mangelnden Vertrauens anderer nicht ausgeführt werden konnten." "Georg Hans" geriet tatsächlich in finanzielle Schwierigkeiten, die er mit dem Erbe seiner Frau, der Tochter des schwedischen Königs Gustav I., vergeblich zu überwinden suchte.


Über das Leben von Georg Johannes sind zahlreiche Bücher erschienen, darunter ein 2003 von Paul Kittel veröffentlichtes. Im Jahr 1566 gelang es dem Herzog, das Herzogtum um kurpfälzische Gebiete zu erweitern, insbesondere um die Grafschaft Lützelstein im Elsass, wohin er später seinen Sitz verlegte. Die Pfalzgrafschaft trug nun den Namen Veldenz-Lützelstein. Während der Eroberungskriege des französischen Königs Ludwig XIV. geriet die Grafschaft in große Bedrängnis. Da Lauterecken streng genommen noch zum Bistum Verdun gehörte, forderten die Kammern von Reunion die Wiedervereinigung mit Frankreich. Leopold Ludwig, der letzte Pfalzgraf von Veldenz-Lützelstein, widersetzte sich dieser Forderung und musste die Grafschaft verlassen, bis die französische Besatzung beendet war.


Kurpfälzische Zeiten

Keiner der Söhne Leopold Ludwigs konnte die Nachfolge antreten. Gustav Philipp, der Älteste, wurde aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen in einem Turm des Schlosses in Lauterecken gefangen gehalten und 1679 auf der Flucht aus der Haft im Wälderbusch nahe der Stadt erschossen. Zwei weitere Söhne fielen im Krieg. Leopold Ludwig selbst starb 1694. Die "verwaiste" Grafschaft sollte nun eigentlich an die Pfalzgrafen von Zweibrücken zurückfallen, und tatsächlich übernahm Zweibrücken zunächst die kommissarische Verwaltung. Es kam jedoch zu einem jahrelangen Streit mit der Kurpfalz, die ebenfalls Anspruch auf das Erbrecht in Pfalz-Veldenz erhob. Der Streit wurde 1733 mit dem Veldenzer Erbfolgevertrag von Mannheim beigelegt, wonach die Ämter Veldenz und Lauterecken vollständig an die Kurpfalz übergingen und das ehemals pfälzisch-veldenzerische Amt Lauterecken dauerhaft den Status eines kurpfälzischen Oberamtes erhielt, nachdem es ohnehin schon 1697 von kurpfälzischen Truppen besetzt worden war. 1744 ließ die kurpfälzische Verwaltung die Stadtmauer Lautereckens abreißen. In dieser Zeit herrschte jedoch wenig Frieden. Im Neunjährigen Krieg (Pfälzischer Erbfolgekrieg), in den Französischen Revolutionskriegen und in den Napoleonischen Kriegen zogen Truppen aller europäischen Nationen durch das Glantal, sehr zum Leidwesen der Bevölkerung. Im Jahr 1814 hatte Marschall Blücher sein Hauptquartier in der Stadt aufgeschlagen. Daran erinnert der Brunnen am alten Schulhaus.

Französische Revolution und Napoleonische Zeit

Lauterecken blieb bei der Kurpfalz, bis die Region im Zuge der Französischen Revolution politisch gründlich umstrukturiert wurde. In den neu geschaffenen Verwaltungseinheiten, die nach der Auflösung der alten Feudalstruktur entstanden, lag Lauterecken im Departement Mont-Tonnerre (oder Donnersberg) und im Arrondissement Kaiserslautern, während die Stadt selbst Sitz eines Kantons und einer gleichnamigen Bürgermeisterei wurde. Zu dieser Bürgermeisterei gehörten auch die Dörfer Cronenberg, Heinzenhausen, Hohenöllen und Lohnweiler, während die anderen Bürgermeistereien des Kantons die von Becherbach, Hundheim und Odenbach waren.


Die Orte, die hauptsächlich am rechten Ufer des Flusses lagen, gehörten zu Mont-Tonnerre, während die Orte, die hauptsächlich am linken Ufer lagen, zu Sarre gehörten.

Die bayerische Zeit

Nachdem sich die Franzosen 1814 aus den linksrheinischen deutschen Gebieten zurückgezogen hatten, wurden die französischen Departements bald aufgelöst und die Siegermächte errichteten eine neue regionale Ordnung. Der Wiener Kongress schloss die Pfalz an das Königreich Bayern an. Dies brachte eine unwillkommene Grenze entlang des Flusses Glan zwischen Bayern und - nach einer Abtretung - Preußen mit sich.


Als Teil dieses Staates ging es 1834 durch Verkauf an das Königreich Preußen über. Unter dieser neuen Ordnung lag Lauterecken ab 1816 innerhalb dieses Rheinkreises und erhielt Funktionen als Sitz einer Bürgermeisterei und eines Kantons. Der Kanton wurde dem Landkommissariat (heute Landkreis) Kusel zugeordnet. Im badisch-pfälzischen Aufstand von 1849 spielte die Stadt eine besondere Rolle. Im Revolutionären Volksverein Lauterecken übernahm der Stadtschreiber Franz König den Vorsitz und verlangte von der Stadt die Lieferung von Schießpulver und Blei im Wert von 70 rheinischen Gulden, was die Stadt zunächst ablehnte, später aber nach einer Bürgerversammlung der Forderung zustimmte. Die Freiheitsbewegung war hier so stark wie in kaum einem anderen Ort des Landkommissariats. Die umfangreichen Geldsammlungen und Truppenrekrutierungen blieben jedoch erfolglos, denn am 13. Juni 1849 überschritt eine preußische Division von Grumbach kommend die Grenze, um den Aufstand niederzuschlagen. 1852 wurde die katholische Kirche und 1862 die evangelische Kirche gebaut. Diese ersetzte die frühere Simultankirche, die sich die Konfessionen teilen mussten. Auch während des Österreichisch-Preußischen Krieges (1866) gab es in Lauterecken keine Kampfhandlungen. Das einzige Kriegsereignis war eine preußische Forderung nach vier Pferden. Sowohl im Deutsch-Französischen Krieg (1871-1872) als auch im Ersten Weltkrieg (1914-1918) marschierten immer wieder Truppen durch das Glantal. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die territorialen Verhältnisse kaum mehr verändert. Die Einheit des Kantons verlor im Laufe des 19. Jahrhunderts an Bedeutung.

Kaiserzeit

1883 wurde die Lautertalbahn gebaut, 1896/1897 die heute stillgelegte Strecke Lauterecken-Staudernheim. Im Jahr 1904 wurde die strategische Eisenbahnlinie von Lauterecken nach Altenglan gebaut. Zehn Jahre später fuhren auf der Strecke Truppentransportzüge in Richtung Frankreich, während in der Gegenrichtung Lazarett- und Gefangenenzüge verkehrten. Ähnlich war es im Zweiten Weltkrieg. Im Ersten Weltkrieg kehrten siebzig Männer aus Lauterecken nicht von den Kämpfen zurück, und im Zweiten Weltkrieg fielen 167 oder wurden vermisst. Außerdem verlor die Stadt selbst 56 Frauen, alte Männer und Kinder bei Bombenangriffen. Drei Denkmäler, eines auf dem Veldenzplatz, eines auf dem Igelskopf und eines auf dem neuen Friedhof, mahnen die Besucher, den Frieden zu wahren.

Weimarer und nationalsozialistische Zeit

Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre erlangte die Nationalsozialistische Partei (NSDAP) in Lauterecken große Popularität. Bei den Reichstagswahlen 1928 erhielt die Partei Adolf Hitlers 16,5 % der Stimmen, bei den Reichstagswahlen 1930 waren es bereits 25,1 %. Bei den Reichstagswahlen 1933, als Hitler bereits die Macht ergriffen hatte, war die lokale Unterstützung für die Nazis auf 50,3 % angeschwollen. Hitlers Erfolg bei diesen Wahlen ebnete den Weg für das Ermächtigungsgesetz von 1933, mit dem das Dritte Reich seinen Anfang nahm. Im Zweiten Weltkrieg kamen in der Stadt selbst etwa 60 Menschen bei Luftangriffen ums Leben.

Seit dem Zweiten Weltkrieg

Die Abspaltung der Pfalz von Bayern erfolgte nach dem Krieg durch die territoriale Neuordnung in der französischen Besatzungszone und die Eingliederung in das 1946 vom französischen General Marie-Pierre Kœnig gebildete neue Bundesland Rheinland-Pfalz und die Eingliederung Lautereckens in den Regierungsbezirk Pfalz mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße. Die Stadt erlebte damals einen enormen Aufschwung. 1954 kam das Progymnasium (Gymnasium ohne Oberstufe) nach Lauterecken, das in den Folgejahren zum Vollgymnasium wurde. Im Schuljahr 1968/1969 zog es in ein neues Gebäude um. Im Jahr 1954 nahm die Textilfabrik als Ableger der Vogtländischen Spinnerei Hof ihre Arbeit auf. Weitere Betriebe wurden angesiedelt, so dass Lauterecken heute mehr als 1.000 Arbeitsplätze aufweist. Im Zuge der Verwaltungsneugliederung in Rheinland-Pfalz wurden 1968 die alten Bürgermeistereien aufgelöst. 1972 wurde Lauterecken, nachdem viele Behörden wie das Eichamt, das Finanzamt, das Amtsgericht und das Zollamt aus der Stadt abgezogen worden waren, Sitz einer Verbandsgemeindeverwaltung innerhalb des Landkreises Kusel mit insgesamt 25 Ortsgemeinden.


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Lauterecken (1919) in alten historischen Messtischblättern

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Lauterecken karte klein

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Lauterecken karte groß

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