Geschichte der Kurpfalz

Heidelberg, Mannheim, Speyer, Worms und viele weitere Orte - gestern und heute


Geschichte von Lauterecken

Antike

Bereits in prähistorischer Zeit war der Mensch im Gebiet der heutigen Stadt Lauterecken präsent und hinterließ bereits 5000 v. Chr. seine Spuren in Form von umfangreichen archäologischen Funden. Aus der Jungsteinzeit stammen u. a. ein 1932 im Wälderbusch gefundenes Beil aus schwarzem Stein, eine Pfeilspitze aus Feuerstein vom Taubhauser Weg, wo auch ein Beil gefunden wurde, ein Bruchstück eines Steinbeils und ein Werkzeug mit asymmetrischer Spitze, beide aus flachem Stein, sowie ein Bruchstück einer Quarzitklinge vom Schäferberg. Aus der Bronzezeit stammt auch ein Hortfund vom Schäferberg nahe der Ortsgrenze zu Grumbach mit einem geflügelten Beil und zwei offenen Armringen. Darüber hinaus gibt es Funde aus der Eisenzeit bzw. Hallstattzeit, und zwei noch nicht erforschte Grabhügel, deren Herkunft nicht geklärt ist, liegen ebenfalls im Jungenwald innerhalb der Ortsgrenzen. Die Kelten hinterließen auch eine Fluchtburg auf dem Marialskopf bei Medard. In römischer Zeit war das Gebiet um die Stadt recht stark besiedelt, wovon die umfangreichen archäologischen Funde z.B. in Medard und Lohnweiler zeugen. Innerhalb der Grenzen Lautereckens entdeckte ein Landwirt Ende des 19. Jahrhunderts eine gallorömische villa rustica.


Das Mittelalter

Fränkische Zeit und Christianisierung

Nach dem Abzug der Römer, die das Gebiet mehr als drei Jahrhunderte lang besetzt hatten, drängten die Franken in das Land und dehnten ihr Reich weit nach Westen ins heutige Frankreich aus. Nachdem sich der Frankenkönig Chlodwig I. in Reims taufen ließ, wurde die Christianisierung im Lautereckener Raum mit der Gründung von Missionszentren wie dem Kloster Hornbach (gegründet vom heiligen Pirmin), dem Kloster Remigiusberg in Kusel und dem Disibodenberg bei Odernheim am Glan eingeleitet. Aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte der Grafen von Veldenz, denn das fränkische Bistum Veldenz erwarb das Gebiet um Veldenz an der Mosel vom damaligen fränkischen König "wegen des Weines". Die Bischöfe belehnten dann die Grafen von Veldenz mit diesem Besitz. Damit gelangte die Herrschaft St. Medard am Glan mit Lauterecken und Odenbach an die Grafen von Veldenz.

Frühe Zeiten

Wann genau Lauterecken gegründet wurde, lässt sich heute nicht mit Sicherheit feststellen. Geht man davon aus, dass die Stadt neben einer Burg entstanden ist, könnte sie um das Jahr 1000 gegründet worden sein. Älter als Lauterecken und im Frühmittelalter von besonderer Bedeutung war das Nachbardorf Medard, das zum Bistum Verdun gehörte und offenbar um 580 von König Childebert II. als Schenkung an einen der Bischöfe von Verdun gegeben wurde. Innerhalb dieses Verduner Besitzes von Medard entstand eine Burg, in deren Nähe sich eine Siedlung befand. Es ist nicht bekannt, ob die Burg auf einem Hügel oder in einem Tal erbaut wurde (es ist nichts von ihr übrig geblieben), aber so oder so scheint es wahrscheinlich, dass sie von weltlichen Herren unrechtmäßig errichtet wurde. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts war es allgemein üblich, die Verwaltung relativ ungeschützter kirchlicher Besitztümer einem weltlichen Vogt zu übertragen. Zu dieser Zeit gründete Gerlach I., ein Spross der Nahegauer Grafen, der wenig eigenen Grundbesitz besaß, dafür aber mehrere kirchliche Vögteien aus den Bistümern bzw. Erzbistümern Reims, Mainz und Verdun, eine eigene Grafschaft, die er nach der Verduner Herrschaft Veldenz an der Mosel benannte. Von Anfang an kam es in diesen Gebieten zu einer Spaltung zwischen den ursprünglichen kirchlichen Grundbesitzern und den Grafen, die danach strebten, die Ländereien in ihren Besitz zu bringen. Die Macht der Bischöfe nahm stetig ab, blieb aber theoretisch bestehen, bis die alten herrschaftlichen Strukturen in der Zeit der Französischen Revolution hinweggefegt wurden.

Veldenzer Zeiten

1157 wurde Lauterecken erstmals urkundlich als Tiefburg dem von der Domkirche Verdun abhängigen Hofe St. Medard kirchlich zugehörig erwähnt. Die Grafen herrschten in vier aufeinanderfolgenden Linien:

Die alte Veldenzer Linie (1140-1259)

Die Veldenz-Gerolseck-Linie (1259-1444)

Die Zweibrücker Linie (1444-1543)

Das Fürstentum Pfalz-Veldenz (1543-1694)

Bei der letztgenannten handelt es sich um die eigentliche "Lautereckener Komitiallinie", die die Stadt mit dem Bau zweier Schlösser prägte, deren Erscheinungsbild auf dem Stich von Matthäus Merian aus der Zeit um 1650 erhalten ist. So war Lauterecken von 1543 bis 1694 die Residenzstadt der Nebenlinie Pfalz-Veldenz-Lauterecken. Im Jahr 1689 wurden die Stadt und die Schlösser jedoch zerstört. Als Graf Gerlach I. die ursprüngliche Grafschaft Veldenz gründete, hatte Lauterecken offenbar das Nachbardorf Medard überflügelt.


Der Versuch von Historikern, eine in die Stadtbefestigung integrierte Burg aus dieser frühen Zeit zu beschreiben, stößt auf erhebliche Schwierigkeiten. Es kann jedoch kein Zweifel daran bestehen, dass es entweder innerhalb der Stadt oder in der Nähe eine Burganlage gab, die vor allem der Verteidigung und nicht nur der Repräsentation der lokalen Herren diente. Im Jahr 1384 sollen die Arbeiten an der ursprünglichen Stadtbefestigung abgeschlossen gewesen sein.


Seine Tochter Anna heiratete den Sohn von König Ruprecht, Pfalzgraf Stephan. Durch die Vereinigung seiner eigenen pfälzischen Besitzungen mit der nun erbenlosen Grafschaft Veldenz - seine Frau hatte zwar die Grafschaft, nicht aber den Titel ihres Vaters geerbt - und durch die Einlösung der bisher verpfändeten Grafschaft Zweibrücken gründete Stephan eine neue Pfalzgrafschaft, als deren Komitatssitz er die Stadt Zweibrücken wählte: die Pfalzgrafschaft Zweibrücken - später ein Herzogtum.

Moderne Zeiten

Zweibrücker Zeit

Nachdem Pfalzgraf Ludwig II. die Reformation im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken eingeführt hatte, mussten auch die Lauterecker Bürger zum lutherischen Glauben übertreten. Der Tod Ludwigs II. an den Folgen eines übermäßigen Alkoholgenusses im Jahr 1532 im Alter von 30 Jahren lenkte Stadt und Amt Lauterecken auf einen neuen historischen Kurs. Ludwigs Bruder Ruprecht, der einst ein Mann der Geistlichkeit gewesen war, übernahm zusammen mit Ludwigs Witwe die Regentschaft für den minderjährigen Pfalzgrafen und späteren Herzog Wolfgang, der ihm zum Dank an seinen Onkel später eine eigene Pfalzgrafschaft gab, die zunächst aus den Ämtern Veldenz und Lauterecken bestand. Ruprecht, der sich zunächst auf dem Remigiusberg niedergelassen hatte, erhob Lauterecken zur Residenzstadt und ließ ein großes, repräsentatives Schloss errichten. Doch bald darauf, 1544, starb Ruprecht und hinterließ seinen eigenen minderjährigen Sohn und Erben, Georg Johannes I. von Veldenz-Lauterecken (genannt Jerrihans), dessen Regentschaft Herzog Wolfgang übernahm. Jerrihans wurde zu einem "mißtrauischen, höchst launischen und zurückgezogenen Menschen, der ständig neue Pläne im Kopf hatte und seine manchmal guten Gedanken und vorteilhaften Entwürfe schmiedete, die aber wegen ständigen Geldmangels oder mangelnden Vertrauens anderer nicht ausgeführt werden konnten." "Georg Hans" geriet tatsächlich in finanzielle Schwierigkeiten, die er mit dem Erbe seiner Frau, der Tochter des schwedischen Königs Gustav I., vergeblich zu überwinden suchte.


Über das Leben von Georg Johannes sind zahlreiche Bücher erschienen, darunter ein 2003 von Paul Kittel veröffentlichtes. Im Jahr 1566 gelang es dem Herzog, das Herzogtum um kurpfälzische Gebiete zu erweitern, insbesondere um die Grafschaft Lützelstein im Elsass, wohin er später seinen Sitz verlegte. Die Pfalzgrafschaft trug nun den Namen Veldenz-Lützelstein. Während der Eroberungskriege des französischen Königs Ludwig XIV. geriet die Grafschaft in große Bedrängnis. Da Lauterecken streng genommen noch zum Bistum Verdun gehörte, forderten die Kammern von Reunion die Wiedervereinigung mit Frankreich. Leopold Ludwig, der letzte Pfalzgraf von Veldenz-Lützelstein, widersetzte sich dieser Forderung und musste die Grafschaft verlassen, bis die französische Besatzung beendet war.


Kurpfälzische Zeiten

Keiner der Söhne Leopold Ludwigs konnte die Nachfolge antreten. Gustav Philipp, der Älteste, wurde aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen in einem Turm des Schlosses in Lauterecken gefangen gehalten und 1679 auf der Flucht aus der Haft im Wälderbusch nahe der Stadt erschossen. Zwei weitere Söhne fielen im Krieg. Leopold Ludwig selbst starb 1694. Die "verwaiste" Grafschaft sollte nun eigentlich an die Pfalzgrafen von Zweibrücken zurückfallen, und tatsächlich übernahm Zweibrücken zunächst die kommissarische Verwaltung. Es kam jedoch zu einem jahrelangen Streit mit der Kurpfalz, die ebenfalls Anspruch auf das Erbrecht in Pfalz-Veldenz erhob. Der Streit wurde 1733 mit dem Veldenzer Erbfolgevertrag von Mannheim beigelegt, wonach die Ämter Veldenz und Lauterecken vollständig an die Kurpfalz übergingen und das ehemals pfälzisch-veldenzerische Amt Lauterecken dauerhaft den Status eines kurpfälzischen Oberamtes erhielt, nachdem es ohnehin schon 1697 von kurpfälzischen Truppen besetzt worden war. 1744 ließ die kurpfälzische Verwaltung die Stadtmauer Lautereckens abreißen. In dieser Zeit herrschte jedoch wenig Frieden. Im Neunjährigen Krieg (Pfälzischer Erbfolgekrieg), in den Französischen Revolutionskriegen und in den Napoleonischen Kriegen zogen Truppen aller europäischen Nationen durch das Glantal, sehr zum Leidwesen der Bevölkerung. Im Jahr 1814 hatte Marschall Blücher sein Hauptquartier in der Stadt aufgeschlagen. Daran erinnert der Brunnen am alten Schulhaus.

Französische Revolution und Napoleonische Zeit

Lauterecken blieb bei der Kurpfalz, bis die Region im Zuge der Französischen Revolution politisch gründlich umstrukturiert wurde. In den neu geschaffenen Verwaltungseinheiten, die nach der Auflösung der alten Feudalstruktur entstanden, lag Lauterecken im Departement Mont-Tonnerre (oder Donnersberg) und im Arrondissement Kaiserslautern, während die Stadt selbst Sitz eines Kantons und einer gleichnamigen Bürgermeisterei wurde. Zu dieser Bürgermeisterei gehörten auch die Dörfer Cronenberg, Heinzenhausen, Hohenöllen und Lohnweiler, während die anderen Bürgermeistereien des Kantons die von Becherbach, Hundheim und Odenbach waren.


Die Orte, die hauptsächlich am rechten Ufer des Flusses lagen, gehörten zu Mont-Tonnerre, während die Orte, die hauptsächlich am linken Ufer lagen, zu Sarre gehörten.

Die bayerische Zeit

Nachdem sich die Franzosen 1814 aus den linksrheinischen deutschen Gebieten zurückgezogen hatten, wurden die französischen Departements bald aufgelöst und die Siegermächte errichteten eine neue regionale Ordnung. Der Wiener Kongress schloss die Pfalz an das Königreich Bayern an. Dies brachte eine unwillkommene Grenze entlang des Flusses Glan zwischen Bayern und - nach einer Abtretung - Preußen mit sich.


Als Teil dieses Staates ging es 1834 durch Verkauf an das Königreich Preußen über. Unter dieser neuen Ordnung lag Lauterecken ab 1816 innerhalb dieses Rheinkreises und erhielt Funktionen als Sitz einer Bürgermeisterei und eines Kantons. Der Kanton wurde dem Landkommissariat (heute Landkreis) Kusel zugeordnet. Im badisch-pfälzischen Aufstand von 1849 spielte die Stadt eine besondere Rolle. Im Revolutionären Volksverein Lauterecken übernahm der Stadtschreiber Franz König den Vorsitz und verlangte von der Stadt die Lieferung von Schießpulver und Blei im Wert von 70 rheinischen Gulden, was die Stadt zunächst ablehnte, später aber nach einer Bürgerversammlung der Forderung zustimmte. Die Freiheitsbewegung war hier so stark wie in kaum einem anderen Ort des Landkommissariats. Die umfangreichen Geldsammlungen und Truppenrekrutierungen blieben jedoch erfolglos, denn am 13. Juni 1849 überschritt eine preußische Division von Grumbach kommend die Grenze, um den Aufstand niederzuschlagen. 1852 wurde die katholische Kirche und 1862 die evangelische Kirche gebaut. Diese ersetzte die frühere Simultankirche, die sich die Konfessionen teilen mussten. Auch während des Österreichisch-Preußischen Krieges (1866) gab es in Lauterecken keine Kampfhandlungen. Das einzige Kriegsereignis war eine preußische Forderung nach vier Pferden. Sowohl im Deutsch-Französischen Krieg (1871-1872) als auch im Ersten Weltkrieg (1914-1918) marschierten immer wieder Truppen durch das Glantal. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die territorialen Verhältnisse kaum mehr verändert. Die Einheit des Kantons verlor im Laufe des 19. Jahrhunderts an Bedeutung.

Kaiserzeit

1883 wurde die Lautertalbahn gebaut, 1896/1897 die heute stillgelegte Strecke Lauterecken-Staudernheim. Im Jahr 1904 wurde die strategische Eisenbahnlinie von Lauterecken nach Altenglan gebaut. Zehn Jahre später fuhren auf der Strecke Truppentransportzüge in Richtung Frankreich, während in der Gegenrichtung Lazarett- und Gefangenenzüge verkehrten. Ähnlich war es im Zweiten Weltkrieg. Im Ersten Weltkrieg kehrten siebzig Männer aus Lauterecken nicht von den Kämpfen zurück, und im Zweiten Weltkrieg fielen 167 oder wurden vermisst. Außerdem verlor die Stadt selbst 56 Frauen, alte Männer und Kinder bei Bombenangriffen. Drei Denkmäler, eines auf dem Veldenzplatz, eines auf dem Igelskopf und eines auf dem neuen Friedhof, mahnen die Besucher, den Frieden zu wahren.

Weimarer und nationalsozialistische Zeit

Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre erlangte die Nationalsozialistische Partei (NSDAP) in Lauterecken große Popularität. Bei den Reichstagswahlen 1928 erhielt die Partei Adolf Hitlers 16,5 % der Stimmen, bei den Reichstagswahlen 1930 waren es bereits 25,1 %. Bei den Reichstagswahlen 1933, als Hitler bereits die Macht ergriffen hatte, war die lokale Unterstützung für die Nazis auf 50,3 % angeschwollen. Hitlers Erfolg bei diesen Wahlen ebnete den Weg für das Ermächtigungsgesetz von 1933, mit dem das Dritte Reich seinen Anfang nahm. Im Zweiten Weltkrieg kamen in der Stadt selbst etwa 60 Menschen bei Luftangriffen ums Leben.

Seit dem Zweiten Weltkrieg

Die Abspaltung der Pfalz von Bayern erfolgte nach dem Krieg durch die territoriale Neuordnung in der französischen Besatzungszone und die Eingliederung in das 1946 vom französischen General Marie-Pierre Kœnig gebildete neue Bundesland Rheinland-Pfalz und die Eingliederung Lautereckens in den Regierungsbezirk Pfalz mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße. Die Stadt erlebte damals einen enormen Aufschwung. 1954 kam das Progymnasium (Gymnasium ohne Oberstufe) nach Lauterecken, das in den Folgejahren zum Vollgymnasium wurde. Im Schuljahr 1968/1969 zog es in ein neues Gebäude um. Im Jahr 1954 nahm die Textilfabrik als Ableger der Vogtländischen Spinnerei Hof ihre Arbeit auf. Weitere Betriebe wurden angesiedelt, so dass Lauterecken heute mehr als 1.000 Arbeitsplätze aufweist. Im Zuge der Verwaltungsneugliederung in Rheinland-Pfalz wurden 1968 die alten Bürgermeistereien aufgelöst. 1972 wurde Lauterecken, nachdem viele Behörden wie das Eichamt, das Finanzamt, das Amtsgericht und das Zollamt aus der Stadt abgezogen worden waren, Sitz einer Verbandsgemeindeverwaltung innerhalb des Landkreises Kusel mit insgesamt 25 Ortsgemeinden.


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Ruine der Kyrburg

Die auf Kirn gelegene Burg sah früher sehr imposant aus. Obwohl nicht mehr viel übrig ist, sind die alten Dimensionen des Komplexes immer noch an den Überresten der Mauer sichtbar. Der frei zugängliche Bereich ist auch ein bekannter Aussichtspunkt auf die Lützelooner Berglandschaft.

1128 wurde Kyrburg erstmals urkundlich erwähnt. Davon zeugen heute jedoch nur noch die hohen Umfassungsmauern und einige aus dem Boden ragende Grundmauern. Die zuletzt im 17. Jahrhundert vergrößerte Burg wurde  173

von der französischen Armee abgerissen und diente nur noch als Steinbruch. Das 1764von Fürst Johann Dominik von Salm-Kyrburg erbaute Garnisonshaus ist eine Ausnahme. Heute ist es das Schlossrestaurant mit  Whiskymuseum.

Ein Besuch der jederzeit frei zugänglichen Burgruine lohnt sich aufgrund der landschaftlichen Schönheit. Die tiefen Täler von Nahe und Hahnenbach umgeben  Burgberg. Der Blick fällt  nicht nur auf die Stadt Kirn, sondern auch auf mehrere Felsformationen, die aus dem umliegenden Wald herausragen. Besonders beeindruckend sind die beiden Nachbarfelsen, auf denen die Ruinen der Burgen  Stein und Kallenfels stehen. Ein Ausflug  ist jedoch nicht möglich, da diese beiden Felsen eingezäunt sind.

Die Berge sind die südlichen Ausläufer des Hunsrücks, der  auch  Lützelsoon genannt wird und zum Naturpark Soonwald Nahe gehört.

Burgruine Schloss Dhaun

Besucher können die mittelalterlichen Gemäuer, Luken und Keller der  Burg über dem Kellenbachtal erkunden, in deren Mitte ein barockes Schloss steht, das im 18. Jahrhundert für wilde Grafen erbaut und 1970 zur Vereinfachung erneuert wurde.  

Die Anlage oberhalb des Kellenbachtals wird Burg genannt, weil die aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg  1712  zu einer barocken Anlage umgebaut wurde. Von dieser repräsentativen Architektur ist jedoch nur noch sehr wenig erhalten, da die Burg abgerissen wurde, als das Gebiet von französischen Revolutionstruppen besetzt wurde. Andererseits sind die mittelalterlichen Gewölbemauern, Tore und Gewölbe noch weitgehend vorhanden. Burg Dhaun ist also wirklich eine romantische Burgruine.

Es ist interessant, Passagen zu erkunden, von denen einige unterirdisch sind. Das Schloss kann  auch entlang der Außenmauer begehbar sein. Sie können auch  einige Skulpturen aus der Barockzeit und eine Kanone sehen. Es gibt auch ein schlossähnliches Gebäude, das 1970 mit mehreren Überresten erbaut wurde. Es wird von der gleichnamigen Schlossakademie genutzt. Im Inneren des Schlosses gibt es auch einen Platz, der für Veranstaltungen genutzt wird. Dazu gehört das alljährliche „Romantische Gartenfest“ an einem Wochenende im Mai.

Dhow Castle, ein beliebtes Ausflugsziel südlich von Soonwald und Nahegebiet, auch  Lützelsoon genannt, ist jederzeit frei zugänglich. Es ist auch  mit dem Auto leicht zu erreichen, da es genügend Parkplätze direkt vor dem Eingang  gibt. Das Schloss ist auch Station am 13 Kilometer langen Wildgrafenweg, der durch einen Rundwanderweg gekennzeichnet ist und auch an der Stiftskirche St. Johannis und Nahe Skywalk.

Meisenheim am Glan

Die 1154  erstmals erwähnte Stadt hatte nur 3.000 Einwohner. Das ist wohl einer der vielen Gründe, warum Meisenheim so romantisch ist. Nicht nur die gesamte historisch gewachsene Innenstadt ist vollständig erhalten,  auch die anderswo typische urbane Dynamik hat hier in den letzten 150 Jahren erheblich nachgelassen. Außerhalb des historisch gewachsenen Stadtkerns überwogen Einfamilienhaussiedlungen und stellenweise lagen nur Wiesen und Wälder hinter der mittelalterlichen Stadtmauer, die noch in Resten erhalten ist.

Ein Besuch in der Stadt dauert nicht  lange. Im Prinzip kann man einfach durch die Obergasse in Richtung Schloss und Schlosskirche und durch die Untergasse  zum Untertor am Rapportierplatz laufen, um alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu sehen. Dazu gehören aristokratische mittelalterliche Höfe, bürgerliche Fachwerkhäuser, alte Schlösser, barocke Architektur, alte Kirchen und die Überreste alter Befestigungsanlagen. Allerdings lohnt sich  der Weg durch die Nebengassen natürlich besonders in Richtung Glan. Auch die Meisenheim ist  hier besonders idyllisch, da dieser Fluss, teilweise von Felshängen umgeben, direkt durch die Altstadt fließt.

Die alte Glantalbahn fährt übrigens auch durch Meisenheim. Zwischen Staudernheim und Kusel kann sie nun als Erlebnisbahnstrecke genutzt werden. Die mittelalterliche Altstadt ist jedoch nicht sichtbar, da die Route durch ein System von Gräben und Tunneln führt und somit den Blick auf die Altstadt zunichte macht.

Burg Lichtenberg

Mit 25 Metern Länge ist die Anlage unweit der Stadt Kusel  die längste Burgruine Deutschlands. Neben den vielen verbliebenen Mauerresten können Besucher auch einige Exponate im Musikantenlandmuseum und im Urweltmuseum Geoskop besichtigen und bestaunen.

Wenige Kilometer von Kusel entfernt befindet sich eine der größten Burgruinen Deutschlands. Die Anlage mit Schloss und Bauernhaus ist 25 Meter lang und hat noch immer große Mauern und im Prinzip alle Fundamente alter Gebäude zu bestaunen. Viele sind sogar noch vollständig erhalten, wie etwa der Wachturm, der im Volksmund als Wachturm genutzt wurde. Sie ermöglicht Ausblicke auf Kusel, das Pfälzer Plateau und das Nordpfälzer Plateau. Weitere erhaltene Teile der Anlage, die nie angegriffen, sondern nur durch Nachlässigkeit und Feuer zerstört wurden, sind der Hufeisenturm, die Schlosskirche, der Zehntspeicher und die drei Schlosstore.

Auf dem Schlossgelände befindet sich ein Schlossgasthof und ein Restaurant, das jederzeit kostenlos betreten werden kann. Zwei Museen können ebenfalls besucht werden. Dazu gehören das Musikantenlandmuseum, das an die alte Tradition reisender Musikanten in der Westpfalz erinnert, inklusive einer naturkundlichen Abteilung, und das prähistorische Museum Geoskop mit  paläontologischen Funden,  Visualisierungen zur Plattentektonik und Exponaten zur Geschichte des Bergbaus in der Nordpfalz. Hochland. Allerdings wurde hinter der Schlosskirche ein modernes Gebäude als zweites Museum errichtet.

Bad Münster am Stein-Ebernburg - Rotenfels

Bad Münster am Stein-Ebernburg hat die  schönsten Plätze im Nahetal. Die wildromantische Landschaft mit Weinbergen und hohen Klippen begeistert Besucher aus nah und fern. Das größte Felsmassiv ist der Rotenfels,  mit  202 m Höhe und  1,2 km Länge die größte Steilküste nördlich der Alpen. Fährt man die  Landstraße Richtung Norheim entlang, fühlt man sich wirklich wie in den Bergen.

Ebenso interessant wie  Rotenfels liegt am anderen Ende von Bad Münster am Stein-Ebernburg der  Rheingrafenstein mit der Burgruine Rheingrafenstein. Dutzende von Wanderwegen führen durch Naturschutzgebiete auf und um diese Felsformationen. Der beste Trail hier ist der Panoramaweg durch Rotenfels nach Traisen und Norheim, der im Zentrum von Bad Münster am Stein-Ebernburg beginnt,  die Rotenfelser Straße quert und entlang der Felswand verläuft. Eine weitere Wanderung im Wandergebiet Stegfels/Rotenfels beginnt im  Bad Kreuznacher Salztal. Von dort aus sind die beiden Straßen, die nach Rotenfels führen, ebenfalls als rund acht Kilometer lange Rundwege gekennzeichnet. Außerdem verbindet ein weiterer 16 km langer Rundweg  Rotenfels,  Rheingrafenstein und weitere interessante Felsformationen. Es ist notwendig, den Tag zu planen und Schuhe zu tragen, die an verschiedene Anstiege und Steigungen angepasst sind.

Bad Münster am Stein-Ebernburg: Rheingrafenstein und Kurpark

Owohl der Kurpark  Bad Münster am Stein-Eernurg relativ klein ist ist er durch die Fachwerkhäuser der ehemaligen Salzanlagen Bad Münster und den umliegenden Felsen ein esonders schönes Ausflugsziel. Das liegt unter anderem am Rheingrafenstein der in Form einer Böschung 136 Meter üer die Nahe hinausragt. Er ist das Wahrzeichen von Bad Münster am Stein-Eernurg owohl der Rotenfels hinter der Stadt  noch höher und imposanter ist.

Auf dem Felsvorsprung des Rheigrafensteins ist die Ruine der gleichnamigen Burg zu sehen die im Mittelalter die Stammurg der Steiner Ritter  war. Diese Burg ist ein elietes Wanderziel für den Felsen auf dem Gänseerg und die als Affenstein ekannte Außenhofruine.

Um hier auf einer steilen Straße aufzusteigen können Sie direkt hinter dem Kurpark mit einer handgezogenen Fähre üer die Nahe fahren. Ein anderer etwas entspannterer Weg führt von hinten zu den Felsen wenn man von Bad Kreuznach  auf der Rheingrafenstraße  Richtung Vergnügungsviertel Kuherg fährt und dort in der Nähe der Sternwarte parkt.

Auch im Kurpark von Bad Münster am Stein-Eernurg stehen  zwei Gradierwerke. Auch ein Bootsverleih neen der Fähre nach Rheingrafenstein ietet Unterhaltung. Alternativ esteht die Möglichkeit das gleichnamige Schloss auf einer Anhöhe im Stadtteil Eernurg zu esichtigen.

Ein elieter Urlausort ist  Bad Münster am SteinEernurg seit 2014 in Bad Kreuznach aer auch wegen seiner vielen Wandermöglichkeiten durch die umliegenden Naturschutzgeiete. Diese führen auch als Rundwanderwege  in die Kurstadt Bad Kreuznach und als Panoramaweg entlang des ereits erwähnten Rotenfels  und in die andere Richtung zur Ruine Altennaumurg.

Dank dieser zahlreichen Attraktionen ist Ihnen ein angenehmer Aufenthalt in der Umgeung garantiert.

Bad Münster am Stein-Ebernburg - Burg Ebernburg

Dass das gleichnamige Schloss, das den Stadtteil Ebernburg überragt, so gut erhalten wirkt, ist dem ehemaligen Bürgermeister von Feilbingert zu verdanken, der 18

9 das Schloss, das eine Ruine war, in eine Sehenswürdigkeit verwandelte. . Offenbar wurde auf dem Schlossgelände auch in späterer Zeit noch rege Bautätigkeit betrieben. Das Erscheinungsbild der  Ebernburg hat daher wenig mit ihrem ursprünglichen mittelalterlichen Erscheinungsbild zu tun.

Diese Einrichtung ist heute eine evangelische Familien-Ferien- und Lehreinrichtung mit komfortablen Unterkünften. Dazu gehört natürlich auch ein Schlossrestaurant. Außerdem gibt es ein kleines Museum mit einer Ausstellung über den Reichsritter Franz von Sickingen, der  Martin Luther und anderen Reformatoren in Ebernburg von 1521 bis 1523 den Schutz anbot. Später wurde die Burg renoviert. Der Humanist Ulrich von Hutten bezeichnete sie als „Wirtshaus“. der Gerechtigkeit". Seit 1889 erinnert auf halber Höhe des Schlosses ein Mahnmal zu HuttenSickingen an diese beiden Reformbefürworter.

Von der Burg  hat man auch einen sehr schönen Blick auf  Rotenfels,  Rheingrafenstein und andere Felsen in der Umgebung.

Burgruine Altenbaumburg

Beim Erkunden des Schlossparks sind die beiden zur Burg Altennaumburg gehörenden Vorburgen noch gut zu erkennen. Aus diesem Grund wurden  zwei sogenannte Urgräben in den Felsen gegraben, die außen von einer etwa 100 Jahre alten Eisenbrücke überquert werden. Über diese Brücke gelangen jedoch nur  Wanderer des markierten Wanderweges von BadMünster am Stein-Ebernburg zur Burg. Geht man hingegen  von Altenbamberg aus die schmale ausgeschilderte Straße hinauf, gelangt man über eine vor dem Halsgraben verlaufende Straße zum Restaurant im Schloss.

Die Ruine ist sehr romantisch und das Erkunden der alten Gemäuer macht viel Freude. Allerdings sind die Besitzer des Schlosses zu sehr gewachsen und haben  einige Passagen in schlechtem Zustand gemacht, sodass man nicht  überall hingehen kann.

Nach der Besichtigung der Ruinen können Sie im Restaurant des Schlosses in einem historischen Gebäude, das zwischen 1981 und 1983 erbaut wurde, einkehren.

Salinental Bad Kreuznach

Im  Bad Kreuznacher Salztal stehen sechs Gradierwerke, die teilweise mehrere hundert Meter lang sind. Die beiden anderen Gradierwerke befinden sich nur einen Kilometer entfernt im Kurpark in Bad Münster am Stein-Ebernburg, gut erreichbar über den Panoramaweg an der Nahe. Seit die Nachbarstadt 201

zu  Bad Kreuznach gehörte, gibt es in den Kurorten vor den Toren Bad Kreuznachs insgesamt acht Gradierwerke. Mehr als irgendwo sonst  in Deutschland.

Wie früher, als  noch mit Messtürmen Salz gewonnen wurde, wurde Sole mittels Wasserrad-Antriebsstangen auf die Holzgerüste gepumpt.

Das Freibad  Bad Kreuznach befindet sich ebenfalls im Salinental.

Idar-Oberstein

Zwei Besonderheiten machen IdarOerstein zu einem der elietesten Ausflugsziele im Hunsrück. Zum einen die welterühmte Höhlenkirche im Ortsteil Oerstein die wie ein Schwalennest  in der Felswand steht zum anderen eine Tradition des Onyxschleifens aus dem 1

. Jahrhundert in der erst a 1875 Achat ageaut wurde Region und in kleinen Manufakturen an vielen Bächen  zu Schmuck verareitet.

Auch wenn Rohstoffe inzwischen zu günstigen Preisen importiert werden ist der Schmuckhandel immer noch eine wichtige Einnahmequelle und Geschäfte und Schleifer git es an jeder Straßenecke. Neen dem Edelsteinergwerk Steinkaulenerg ist IdarOerstein auch das einzige öffentlich zugängliche Edelsteinergwerk Europas und in der historischen Teichschleife erfährt man viel üer die lokale Schmuckverareitung und  Geschichte der Stadt.

Das Stadtild selst lässt  zu wünschen ürig. Dafür sorgen auch eine Reihe negativer uraner Eingriffe. Der Bau einer einzigen vierspurigen Autoahn die  seit den 1980er Jahren mitten in der Nahe geaut wurde und die Altstadt von Oerstein haliert hat große Schäden angerichtet. Seitdem sprechen viele Einheimische üer Särge mit den Nahe-Leuten. Aer auch das hässliche NaheCenter vor dem Bahnhof sorgte für Empörung.

Der Landkreis Oerstein ist wirklich gut gelegen. Das hohle Tal ist von einer Reihe von Felsstrukturen umgeen von denen sich interessante Aussichtspunkte in einem Waldgeiet ieten. Auf einigen dieser Felsen efinden sich die Ruinen historischer Geäude mit der alten Burg Oerstein und der alten Burg Bosselstein.

Oersteins kleiner historischer Ortskern mit  Fachwerkhäusern und vielen Rastplätzen ist auch für Touristen interessant. Von dort führen steile Stufen zur Steinkirche und Besucher können das Deutsche Mineralienmuseum in einer ehemaligen Farik esichtigen.

Andererseits efindet sich im Stadtteil Idar  das Deutsche Edelsteinmuseum und direkt gegenüer das Hochhaus der Diamanten- und Edelsteinörse Idar-Oerstein.

Felsenkirche Idar-Oberstein

Wie ein Schwalbennest schmiegt sich Hunsrücks berühmteste Kirche an die Felswand. Durch seine außergewöhnliche Lage ist er von fast  überall zu sehen und natürlich auch das Wahrzeichen von IdarOberstein. Zwischen 1482 und 1484 wurde die Kirche in einer früheren Höhle errichtet. Sie ist zwar nicht die einzige Felsenhöhle Deutschlands, aber die größte und bekannteste. So ungewöhnlich wie die Lage ist auch der Zugang. Es ist nur durch einen in den Felsen gehauenen Tunnel zu erreichen. Der ursprüngliche Eingang war wegen gefährlicher Steinschläge blockiert. Apropos Steinschlag: Der ständige Steinschlag hat der Kirche und der Umgebung in der Vergangenheit viel zu schaffen gemacht. So wurde die Kirche nicht nur viele Male repariert und wieder aufgebaut, sondern es mussten auch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen über und unter der Kirche getroffen werden.

Vom  Marktplatz in Oberstein ausgehend führen mehrere Wege steile Treppen hinauf zur Kirche. Hier kommen Sie an einigen der berühmten Juweliere und Mineraliengeschäfte von IdarOberstein  sowie an Schaumühlengeschäften vorbei. In der Kirche selbst oder in der Höhle gibt es  mehrere Fundorte. Sehenswert ist nicht nur das reguläre Kirchenmobiliar, sondern vor allem der Flügelaltar aus der Zeit um 1400, der sogar über einen federbelasteten Verschluss zur Besichtigung verfügt. Die ursprüngliche Höhle wurde von ihnen geschaffen. Außerdem führt in einem unbebauten Teil der Höhle  eine Treppe  zu einem schönen Aussichtspunkt.

Nach der Besichtigung der Felsenkirche sollten Sie zur Burg Oberstein und zur Burg Bosselstein aufsteigen, die sich direkt auf dem Felsen der Kirche befinden. Hier ist die Aussicht natürlich noch beeindruckender.

Deutsches Mineralienmuseum Idar-Oberstein

Durch viele Onyxfunde hat sich Idar-Oerstein zu einer Schmuck- und Edelsteinstadt entwickelt. Deshalb git es hier zwei Museen das Deutsche Edelsteinmuseum und das Deutsche Mineralienmuseum die sich auf die Geschichte des Edelsteinaaus und der lokalen Verareitung spezialisiert haben. Während sich das Deutsche Edelsteinmuseum im Landkreis Idar hauptsächlich auf das fertige Produkt konzentriert zeigt das Deutsche Mineralienmuseum hier  auch eine Vielzahl von Rohsteinen darunter riesige Exemplare.

Naturwildpark Freisen

Ein großzügiges Areal empfängt die Besucher des Tierparks nördlich von Freisen. Deshalb ist ein Rundgang durch die Anlage  fast wie eine kleine Wanderung. Sie können viele Haustiere und Tiere sehen, die normalerweise  in freier Wildbahn leben, von denen die meisten aus unserer Gegend stammen. Aber auch Strauße, Kamele, Kängurus, Affen, Lamas, Waschbären und Schildkröten lassen sich beobachten.

Viele dieser Tiere leben in weitläufigen Gehegen, weshalb sie oft nur aus der Ferne zu beobachten sind und sich teilweise in abgelegenen Winkeln verstecken. Einige Rothirscharten können sich jedoch auch frei im  Park  bewegen. Dies ist besonders gut für Besucher, da einige dieser  Hirsche so gezähmt wurden, dass sie Sie sogar  fressen. Natürlich können Sie nur die im Park bereitgestellten Lebensmittel verwenden.

Es gibt auch einen Bereich mit Greifvögeln, deren Jagdkünste in den Flugshows gezeigt werden, sowie einen Spielplatz für Kleinkinder und einen Imbiss.

Wildpark und Greifvogelzoo Potzberg

Der Potzberg ist ein 562 Meter hoher Berg im Pfälzer Bergland, der mit seiner Aussicht und dem Wildpark vom  Frühjahr  bis Ende Oktober bei Familien mit Kindern beliebt ist. Neben der einheimischen Tierwelt gibt es in der weitläufigen Umgebung auch exotische Tiere zu sehen, wie Elche, Rentiere, Kängurus und Meerschweinchen. Kinder können sich auch im Ziegenzoo und auf dem Spielplatz vergnügen.

Mittelpunkt des  30 Hektar großen Parks ist der Greifvogelbereich, wo Sie die Tiere aus nächster Nähe beobachten können. Die unterhaltsame Greifvogelshow beginnt hier täglich um 15:00 Uhr.