Geschichte der Kurpfalz

Heidelberg, Mannheim, Speyer, Worms und viele weitere Orte - gestern und heute

Geschichte von Schönau

Schönau ist ein Dorf im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz, im Westen Deutschlands, an der französischen Grenze. Es hat etwa 400 Einwohner.

Aus einem ehemaligen Klosterhof entstand das Dorf gegen Ende des Mittelalters durch die Errichtung einer Eisenerzverhüttungsanlage durch die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken. Die Beliebtheit des Wasgauer Eisenerzes, das in Schönau verhüttet wurde, erreichte Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Höhepunkt und dauerte bis 1883, als die Anlage stillgelegt wurde.

Anlässlich des 850-jährigen Jubiläums von Schönau im Jahr 1982 gab die Post eine Sondermarke heraus.

Schönau war im Laufe der Jahre Sitz zahlreicher sozialer Organisationen, die erste war die um 1860 gegründete "Gesellschaft für Verschönerung der Wegelnburg".

Veteranen des Deutsch-Französischen Krieges (1870-1871) gründeten 1904 die "Kriegskameradschaft Schönau".

Im selben Jahr entstanden in Schönau auch eine Ortsgruppe und eine Verwaltungsstelle des "Bundes christlicher Bauhandwerker und Bauhilfsarbeiter Deutschlands".

Im Jahr 1912 kam es zur Gründung des Radfahrervereins "Waldeslust".

Zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gab es in Schönau mehrere kirchlich getragene Vereine. Kirchenchor (Pfarrcäcilienverein), ein Gewerbeverein sowie der Posaunenchor Schönau/Hirschthal, und 1928 die "Deutsche Jugendkraft" (DJK), die aus einer Leichtathletik- und einer Fußballabteilung bestand. Alle diese Organisationen wurden während des Zweiten Weltkrieges aufgelöst.

Außerdem ist es der nächstgelegene Ort zur Wegelnburg, der höchstgelegenen Burgruine des Pfälzerwaldes (572m).


Wikipedia Globus

Dieser Text basiert auf dem Artikel Schönau aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).

In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar


Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator