Geschichte der Kurpfalz

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Geschichte von Walldorf

Im Hochholz, in der Nähe des Firmensitzes der SAP Deutschland, sind Grabhügel der Hallstattkultur erhalten.[3] Die früheste urkundliche Erwähnung der Siedlung findet sich als Waltorf in einer Urkunde der Abtei Lorsch aus dem Jahr 770. Das Kurfürstentum Pfalz erhielt Walldorf 1230 als Reichslehen. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) hatte die Stadt viel zu leiden, 1689 wurde sie im Zuge des französischen Einmarsches im Neunjährigen Krieg völlig zerstört. Die Gegend wurde von Glaubensflüchtlingen neu besiedelt, darunter die Vorgänger von John Jacob Astor, Waldenser aus dem Piemont.

Nach der deutschen Mediatisierung fiel Walldorf an Baden. Im Jahr 1843 wurde die Rheintalbahn gebaut, die die wirtschaftliche Entwicklung entscheidend vorantrieb. 1901 verlieh Großherzog Friedrich I. von Baden Walldorf die Stadtrechte. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich die Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen (gegründet 1850) und SAP (gegründet 1972; 1977 nach Walldorf verlegt) in Walldorf an.



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